Sven Haist

Hilferuf der Überfigur

Jude Bellingham rettete England mit einem spektakulären Fallrückzieher vor dem Aus im Achtelfinale und soll die Nation nun zum EM-Titel schießen. Das Land feiert ihn als Überfigur und singt bei jeder Gelegenheit den Beatles-Klassiker “Hey Jude” – doch die Erwartungshaltung ist auch eine Last für den 21-Jährigen.

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Deutscher als die Deutschen

Ausgerechnet in Deutschland könnten die Engländer am Sonntag gegen Spanien erstmals Europameister werden – auch weil sie sich wichtige Merkmale in der Spielweise und im Auftreten vom Erzrivalen aus Germany abgeschaut haben. Der Titel würde das Fußballland von einem ewigen Trauma therapieren.

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«Das Viertelfinale ist für Deutschland nie ein Erfolg»

Jürgen Klinsmann spricht im langen EM-Interview über die taktischen Trends des Turniers, warum er Julian Nagelsmann vertraut und was ihm an der Schweiz gefällt. Zudem erklärt der frühere DFB-Trainer, wie ihm die Rolle Deutschlands als Gastgeber gefallen hat – und weshalb die WM 2026 ein wirkliches Turnier der Superlative wird.

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Pflaster über alle Mannschaftsteile

Jude Bellingham rettet England mit einem Fallrückzieher vor einer Blamage und holt danach zu einem Rundumschlag gegen die Kritiker aus. Die sehen den Trainer Gareth Southgate als Hauptschuldigen für die unattraktive Spielweise. Dabei ist das Problem die aktuelle Verfassung vieler Spieler – sie reicht von fehlender Fitness bis hin zu privaten Problemen.

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Der Kriegsalltag ist zurück

Auch das sportliche Abschneiden der Ukraine bei der EM stand im Schatten des russischen Angriffskriegs. Trotz des Vorrundenaus wurde das Land würdig vertreten. Die Mannschaft hinterlässt Europa zum Abschluss eine Botschaft über den Fußball hinaus.

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Toxischer Wind aus der Heimat

Trotz des Gruppensiegs wird Gareth Southgate angefeindet und mit Bierbechern beworfen. Auf tragische Art wird er zum Opfer seines eigenen Erfolgs. Unter der maßlosen englischen Erwartungshaltung leiden besonders die Spieler, die keinen Pass zum Mitspieler bekommen.

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Ausgepfiffen trotz Achtelfinale

Belgien zittert sich zu einem 0:0 gegen die Ukraine, das als Gruppenletzter ausscheidet. Trotz des Weiterkommens enttäuscht die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco. Für den ideenlosen Auftritt gibt es nach Abpfiff ohrenbetäubende Pfiffe der Fans. Als nächster Gegner wartet Frankreich.

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Schockmoment um Barnabas Varga

Nach einer schweren Kollision muss Barnabas Varga notversorgt werden und erleidet mehrere Brüche im Gesicht. Der Fall veranschaulicht die Bedeutung der Erstversorgung auf dem Platz und der Koordination des medizinischen Personals. Auch das Verantwortungsbewusstsein der Spieler ist gefragt.

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Aus in der zehnten Minute der Nachspielzeit

Die schottische Nationalmannschaft scheitert auch im zwölften Anlauf bei einem Turnier in der Vorrunde. Die Ungarn besitzen eine Restchance auf das Achtelfinale – und widmen das 1:0 ihrem schwer verletzten Mitspieler Barnabás Varga.

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Dribblings wie Leroy Sané

Michael Olise von Crystal Palace steht kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern. Er wäre der fünfte England-Transfer des Klubs innerhalb von drei Saisons. Die Spielsweise des 22-Jährigen gleiche einem Flügelspezialist moderner Prägung. Sein Transfer würde einen Generationswechsel in München einläuten.

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Neue Generation, alte Probleme

Mit einer neuen Generation verfolgt Belgien bei dieser EM das alte Ziel: endlich einen Titel gewinnen. Doch nach dem Umbruch hat das Team das Kernproblem von einst eingeholt: die Abschlussschwäche in entscheidenden Momenten. Sie manifestiert sich bisweilen am glücklosen Mittelstürmer Romelu Lukaku.

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Englands Suche nach einem neuen Paul Scholes

Die englische Nationalmannschaft liefert trotz Tabellenführung bei der EM zwei inspirationslose Auftritte. Dem Team fehlt es an Tempo im Angriff und an einem Taktgeber im Mittelfeld. Trainer Gareth Southgate wird stark kritisiert und nimmt die Schuld auf sich – weil er dem Überstehen der Vorrunde alles unterordnet.

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Der Liebling aller Türken

Arda Güler schießt die Türkei mit einem Traumtor zum Sieg gegen Georgien und wird der jüngste Spieler, der bei seinem EM-Debüt traf. Das Supertalent von Real Madrid ist die große Hoffnung der Türkei. Ihm wird eine Weltkarriere wie Mesut Özil prophezeit. Allerdings kam er bei Real in der Vorsaison kaum zum Einsatz.

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Keine Schotten, keine Party

Schottlands Fans gelten als die besten Anhänger der Welt – und werden ihrem Ruf auch bei dieser EM gerecht. Sie begeistern mit Volksfeststimmung. Ihre Präsenz in Kneipen, Biergärten und Fanzonen sorgt für mehr Aufsehen als viele Turnierspiele.

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Auf den Spuren von Puskas

Dominik Szoboszlai ist mit 23 Jahren der jüngste Kapitän der EM-Historie. Der Spielmacher gilt in Ungarn als Nachfolger des legendären Ferenc Puskas und trägt dessen Trikotnummer 10. Von ihm geht die größte Gefahr für das DFB-Team aus – weil er so präzise und scharf schießen kann wie Puskas.

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England besteht den Stresstest

Beim 1:0 im Turnierauftakt gegen Serbien überzeugt die englische Nationalmannschaft in der Abwehr: In zwanzig Turnierspielen unter Gareth Southgate blieb England zehn Mal ohne Gegentor. Dass Stürmer Harry Kane nur 24 Ballkontakte hat, stört niemanden. Denn nichts ist dem dem Trainer wichtiger als die defensive Stabilität.

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Englands Spiel klingt nur eine Halbzeit gut

Jude Bellingham köpft England zum EM-Aufktaktsieg gegen Serbien. Die Fans singen den Beatles-Klassiker “Hey Jude” – aber England nimmt die Musik zu früh raus aus der Partie und muss in der zweiten Halbzeit den Vorsprung mühsam über die Zeit retten.

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Möglichst weit weg vom Casino

Die Engländer haben im Weimarer Land ihr Quartier für die EM bezogen und wohnen so abgeschieden wie kein anderes Team. Damit möchte Trainer Gareth Southgate vermeiden, dass sich die legendären Exzesse bei der WM 2006 im Casino-Ort Baden-Baden wiederholen – als die Lebensgefährtinnen der Spieler mehr im Fokus standen als der Fußball.

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Nicht mal Whiskey hilft

Schottland erleidet zum EM-Auftakt gegen Deutschland ein Debakel – 1:5. Trotz der lautstarken Unterstützung holt die Schotten ein ewig gültig scheinendes Los ein. Immerhin gelingt der erste Turniertreffer seit der WM 1998 – es ist ein Eigentor.

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Kampfansage im Kilt

Vor dem EM-Auftaktspiel gegen Deutschland herrscht in Schottland chronischer Optimismus vor. Weil zigtausende Fans die Spieler vor Ort unterstützen, tritt Schottland mit der wohl größten Mannschaft des Turniers an. Auf dem Platz herrscht Linkverkehr – und die größte Gefahr geht von einem Spieler aus, der so unscheinbar ist das Seeungeheuer von Loch Ness.

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«Brighton ist für Fabian Hürzeler ein Trampolin»

St. Paulis Aufstiegstrainer Fabian Hürzeler wechselt überraschend zu Brighton in die Premier League. Der England-Experte Sven Haist ordnet den Millionen-Transfer ein, erklärt, was Hürzeler als Nachfolger von Roberto De Zerbi erwartet – und warum der 31-Jährige ein internationaler Botschafter für St. Pauli ist.

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«Superstars? Die hatte Schottland nie!»

Das EM-Eröffnungsspiel ist für Schottland das größte Match seit 26 Jahren. Im Interview erklärt Schottlands früherer Nationalspieler Paul Lambert, der mit Borussia Dortmund 1997 die Champions League gewann, warum Harmonie und harte Teamarbeit für sein Land wichtig sind, wie die Taktik gegen Deutschland aussieht und weshalb das Stadion in München beben wird.

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Eiszeit in England

Der englische Nationaltrainer Gareth Southgate verzichtet in seinem EM-Kader auf langjährige Stammkräfte wie Harry Maguire, Jack Grealish und Marcus Rashford. Er strich die Spieler ohne Rücksicht auf ihre Namen und Verdienste. Der letzte Test gegen Angstgegner Island misslingt.

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Selbst Mourinho kommt kaum zu Wort

Fenerbahçe Istanbul bereitet José Mourinho einen triumphalen Empfang. Eine Viertelmillion Menschen verfolgen seine emotionale Vorstellung im Livestream. Der Startrainer soll den volatilen Klub, der zuletzt im Mittelpunkt von Kontroversen stand, zur ersten Meisterschaft seit 2014 führen.

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Stilvoll bis zum Schluss

Mit seinem insgesamt sechsten Champions-League-Titel beendet Toni Kroos seine Karriere im Klubfußball. Bei seiner Auswechslung verehren ihn die Mitspieler und Fans – und er selbst wirkt angefasst wie eigentlich nie.

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Live-Ticker: Borussia Dortmund – Real Madrid

Zum zweiten Mal kann Borussia Dortmund nach 1997 wieder die Champions League gewinnen und damit die Finalniederlage gegen den FC Bayern vor elf Jahren vergessen machen. Erneut findet das Endspiel im Wembley statt, diesmal geht es gegen den Rekordsieger Real Madrid. Der Live-Ticker aus dem Stadion:

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Mehr Wahrzeichen als Stadion

Wembley gehört zu London wie die Tower Bridge. Das Stadion ist Heimat des englischen Fußballs und Pilgerstätte für den Rest der Fußballwelt. Es beherbergte Olympische Spiele, Papstmessen und das Live-Aid-Konzert. Nun findet im Wembley das dritte Champions-League-Finale in fünfzehn Jahren statt.

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Umbruch mit ungewisser Zukunft

Manchester City scheint trotz des vierten Ligatitels in Serie vor einem Umbruch zu stehen. Der Vertrag des Trainers Pep Guardiola läuft 2025 aus und auch der Verbleib einiger Schlüsselspieler ist fraglich. Zudem könnte der Klub wegen Verstößen gegen die Ligaregeln bestraft werden.

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Erinnerungen an Louis van Gaal

Nach dem FA-Cup-Sieg von Manchester United äußert sich Minderheitsbesitzer Jim Ratcliffe nicht zu den Entlassungsgerüchten um Erik ten Hag. Der Trainer wehrt sich derweil massiv gegen die Kritik an seiner Arbeit. Seine Reaktion erinnert an die Demission seines Landsmanns Louis van Gaal.

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Erst Titel, dann Trennung?

Erik ten Hag steht nach zwei Jahren als Trainer von Manchester United vor der Entlassung – trotz des überraschenden 2:1-Pokalsiegs gegen Stadtrivale City am Samstag. Der dreizehnte FA-Cup-Titel beschließt fürs Erste eine der turbulentesten Vereinsdekaden.

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